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Letzte Änderung am 2012-01-04 10:36:05 von retabell lb

Erweiterungen:
--apt-http-proxy http://ip_des_Rechners:3142

Löschungen:
todo


Editiert am 2012-01-02 14:45:28 von retabell anpassungen

Erweiterungen:

Besondere Anpassungen

pbuilder
debootstrap

debootstrap 2012-01-02 14:30:04.528820133 +0100
+ debootstrap-apt-cacher-ng 2012-01-02 14:32:32.372820113 +0100
-27,7 +27,7

KEYRING= VARIANT=
-DEF_MIRROR="<a title=""" href="http://ftp.us.debian.org/debian">""
+DEF_MIRROR="<a title=""" href="http://ip_des_Rechners:3142/ftp.de.debian.org/debian">""
export LANG USE_COMPONENTS
umask 022
live-build


Löschungen:

Spezielle Anpassungen

pbuilder
für debootstrap
für live-build



Editiert am 2012-01-02 14:23:20 von retabell format


Editiert am 2012-01-02 12:59:02 von retabell config

Erweiterungen:
einige Programme nutzen eigene Mirrors, dort sind Anpassungen nötig
pbuilder

pbuilder-adv 2012-01-02 12:43:46.059821058 +0100
+ pbuilder-adv-aptcacherng 2012-01-02 12:46:18.590821037 +0100
-1,7 +1,7

#!/bin/sh
DISTRIBUTION=squeeze
-MIRRORSITE=http://ftp.de.debian.org/debian
+MIRRORSITE=http://ip_des_Rechners:3142/ftp.de.debian.org/debian
COMPONENT="main contrib non-free"
DEBOOTSTRAP=""

zurück



Löschungen:
für pbuilder

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Editiert am 2012-01-02 12:40:47 von retabell anleitung

Erweiterungen:
sollen nur gezielt Repos verwendet werden kann die /etc/apt/sources.list editiert werden aus z.B.
# Debian Squeeze
deb http://ftp.de.debian.org/debian squeeze main contrib non-free
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian squeeze main contrib non-free
#ändern in
# Debian Squeeze
deb http://ip_deines_rechners:3142/ftp.de.debian.org/debian squeeze main contrib non-free
deb-src http://ip_deines_rechners:3142/ftp.de.debian.org/debian squeeze main contrib non-free



Editiert am 2012-01-01 12:01:45 von retabell quasi neue Anleitung

Erweiterungen:

Einrichten eines apt-proxy-servers

mit apt-cacher-ng

Inhalt

  • Installation
  • Client Konfiguration
  • Alternative Konfiguration
  • Besondere Anpassungen


Dieser Artikel wurde bereits mit folgenden Kanotix-Versionen getestet:
  • Kanotix Hellfire
  • ansonsten Allgemein gültig

Interessant besonders für Nutzer mit langsamer Internetanbindung (Umts).
Es wird ein Cache angelegt, in dem die Programme zwischengelagert werden.
Du suchst Dir einen Computer in Deinem Netzwerk aus und installierst den apt-proxy-server.
Genommen habe Ich apt-cacher-ng, der auch auf schwachen Rechnern läuft,
bei mir unter lenny auf einem XScale-IXP42x Family rev 1 (v5l)
bei mir unter squeeze auf einem Feroceon 88FR131 rev 1 (v5l)

Installation

apt-get install apt-cacher-ng

Du kannst nun per http://ip_des_Rechners:3142 auf die maintenance Seite zugreifen.
Weitere Einstellungen sind für de user erstmal nicht nötig.

Client Konfiguration

in Deiner Hellfire-Installation legst Du die Datei 00aptcacherng mit folgender Zeile in
/etc/apt/apt.conf.d/ an.
Acquire::http { Proxy "http://[ip_deines_rechners]:3142"; };

danach ein apt-get update, und fortan werden Paketanfragen über den Proxy abgewickelt.

Alternative Konfiguration

todo

Spezielle Anpassungen


todo
für pbuilder
für debootstrap
für live-build
Also viel Spass mit apt-cacher-ng


Löschungen:

Einrichten eines apt-proxy-servers

Artikel ist nicht für Kanotix Thorhammer geeignet (bei der Installation muss an unfreeze-rc.d / freeze-rc.d gedacht werden, zudem werden falsche Quellen verwendet)

Dieser Server ist eigentlich ein Script, die neue Version ist in Python geschrieben. Es wird ein Cache angelegt, in dem die Programme zwischengelagert werden. Nach einer gewissen (einstellbaren) Zeit werden sie gelöscht. Wenn man das nicht will und genügend Festplattenplatz hat, dann nicht.
Du suchst Dir einen Computer in Deinem Netzwerk aus und installierst den apt-proxy-server. Die neueste Version ist seit heute in Sid. Runterladen kannst Du sie von nun mit
apt-get install apt-proxy

Jetzt editierst Du die Konfigurationsdatei in /etc/apt-proxy. Nach einem Editieren machtst Du (als root natürlich)
/etc/init.d/apt-proxy restart

Alles was Du wirklich brauchst ist das:
[debian]
backends = http://ftp.de.debian.org/debian
                
[debian-non-US]
backends = http://ftp.de.debian.org/debian-non-US

Der Rest ist ganz interessant, aber im Grunde musst Du nichts ändern. Ah, doch! Da wo jetzt steht [debian-non-US] da stand vorher [non-US] und da klappte das non-US nicht.
So, wenn die apt-proxy.config nun fertig ist, machst Du am besten erstmal an einem der anderen Computer eine neue /etc/apt/sources.list,
und die sieht so aus:
deb http://192.168.x.xxx:9999/debian/ unstable main contrib non-free 
deb http://192.168.2.xxx:9999/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free 
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian/ unstable main contrib non-free 
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free 
deb http://192.168.x.xxx:9999/debian/ testing main contrib non-free
deb http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ testing/non-US main contrib non-free 
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian/ testing main contrib non-free 
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ testing/non-US main contrib non-free 
# deb http://ftp.de.debian.org/debian/ unstable main contrib non-free 
# deb http://ftp.de.debian.org/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free 
# deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ testing main contrib non-free  
# deb-src http://ftp.de.debian.org/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free

Ich hab das Original einfach nur auskommentiert. Die IP musst Du natürlich durch Deine richtige (von dem Computer mit dem Proxy) ersetzen.
So, jetzt machst Du an diesem anderen Rechner ein
apt-get update
. Dadurch wird der proxy auf dem Proxy-Rechner aktiviert, denn er wird um die sources gebeten, holt sie erstmalig und gibt sie weiter dahin, von wo sie angefordert wurden. Gleichzeitig behält er eine Kopie, die er dann dem nächsten geben kann, oder - ebenfalls durch eine andere sources.list - selber benutzt. Denn der Proxy hat ja mit Deinem apt zunächst mal nichts zu tun.
Du kannst eine genaue Kopie der /etc/apt/sources.list an Deine anderen Computer, auch an den ersten mit dem proxy weitergeben.
Wenn Du noch einen Haufen Sourcen in Deinem Rechner hast, kannst Du sie in den Cache des Proxy importieren und zwar so:
# apt-proxy-import -i /var/cache/apt/archives

Hmm, ich glaub, das war schon alles, wie meistens ziemlich einfach, wenn man es mal gemacht hat.
Um den Proxy brauchst Du Dich nun hoffentlich nicht mehr zu kümmern, mach Deine updates wie gewohnt.
Nur wenn Du mal neue Sourcen verwendest, dann bastelst Du nach selbem Schema éin wenig an der Konfiguration und den sources.list(s).
Also viel Spass mit apt-proxy
Nachsatz:
Ich arbeite nun seit ein paar Tagen erfolgreich damit. Als ich jetzt ein neues Debian aufsetzte, dachte ich, schade um die schönen Inhalte. Also hab ich so ziemlich am Anfang den apt-proxy installiert und als er initialisiert war (durch ein apt-get update am zweiten Rechner) hab ich mal versuchsweise /var/cache/apt-proxy komplett in die andere Installation kopiert. Und siehe da, es ging.
In meiner nächsten Phase werde ich mal die /var/cache/apt-proxy auf eine eigene Partition legen und von den einzelnen Installationen (nach Initialisierung) einen symlink erstellen (dazu muss natürlich diese Partition jeweil rw gemounted sein). Das Ziel ist, den Inhalt des proxy nicht anrühren zu müssen, oder gar zu löschen, aber ihn von jeder Partition mit einem Debian/Kanotix oder sonsteinem verwenden zu können. (ich installiere recht oft was neues, jetzt vielleicht noch öfter?)
So, nochmal ein Nachtrag:
Mit dem cache des proxy auf einer eigenen Partition hat es prima geklappt.
Gerade jetzt mache ich ein dist-upgrade eines zweiten Computers, der diesen Cache verwendet. Der weiss natürlich gar nichts davon, denn er greift ja lediglich auf den apt-proxy des laufenden Systems auf diesem ersten Computer zu. Selbst der apt-proxy weiss ja nichts davon, er wird nur über einen Symlink gelenkt.
Ich habe schlicht auf eine leere Partition eine Kopie des apt-proxy Ordners aus /var/cache kopiert. Dann habe ich (vorsichtshalber) das Original umbenannt und die Partition mit dem cache fest in meine /etc/fstab (als /mnt/proxy) eingebunden. Dann (zunächst manuell) gemounted und einen symlink von /var/cache nach /mnt/proxy/apt-proxy gemacht. Ich mach sowas mit mc. Einfach auf der einen Seite in /var/cache sein, auf der anderen auf /mnt/proxy/apt-proxy und im Menü Datei Symlink anklicken. Dann wird schon der richtige automatisch angezeigt (klar erstmal gucken, ob es auch wirklich richtig ist) und auf ok angelegt. Beim nächsten boot sollte dann alles ok sein und das schöne ist, ich kann mehrere Debian/Kanotix/Knoppix oder sonstwelche, die Debian Sourcen verwenden, auf demselben Computer haben und alles was ich so installiere oder update, landet in meinem apt-proxy-cache.



Editiert am 2009-01-11 22:25:10 von TheOne

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Artikel ist nicht für Kanotix Thorhammer geeignet (bei der Installation muss an unfreeze-rc.d / freeze-rc.d gedacht werden, zudem werden falsche Quellen verwendet)

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Editiert am 2006-06-19 01:41:34 von RoEn

Erweiterungen:

Einrichten eines apt-proxy-servers


Wenn Du gern bastelst und oft neue Installationen machst, oder wenn Du einfach mehrere Computer mit Debian-Paketen versorgen möchtest, solltest Du über einen apt-proxy-server nachdenken.

Er ist sehr leicht zu installieren, wenn man weiss wie...und er spart Dir eine Menge Zeit, schon bei zwei Computern. Denn ein paar zig Megabyte zwischen zwei Computern im Netzwerk sind schnell übertragen.

Dieser Server ist eigentlich ein Script, die neue Version ist in Python geschrieben. Es wird ein Cache angelegt, in dem die Programme zwischengelagert werden. Nach einer gewissen (einstellbaren) Zeit werden sie gelöscht. Wenn man das nicht will und genügend Festplattenplatz hat, dann nicht.

Du suchst Dir einen Computer in Deinem Netzwerk aus und installierst den apt-proxy-server. Die neueste Version ist seit heute in Sid. Runterladen kannst Du sie von nun mit
apt-get install apt-proxy


Jetzt editierst Du die Konfigurationsdatei in /etc/apt-proxy. Nach einem Editieren machtst Du (als root natürlich)
/etc/init.d/apt-proxy restart


Alles was Du wirklich brauchst ist das:
[debian]
backends = http://ftp.de.debian.org/debian
                
[debian-non-US]
backends = http://ftp.de.debian.org/debian-non-US


Der Rest ist ganz interessant, aber im Grunde musst Du nichts ändern. Ah, doch! Da wo jetzt steht [debian-non-US] da stand vorher [non-US] und da klappte das non-US nicht.

So, wenn die apt-proxy.config nun fertig ist, machst Du am besten erstmal an einem der anderen Computer eine neue /etc/apt/sources.list,
und die sieht so aus:

deb http://192.168.x.xxx:9999/debian/ unstable main contrib non-free 
deb http://192.168.2.xxx:9999/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free 
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian/ unstable main contrib non-free 
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free 
deb http://192.168.x.xxx:9999/debian/ testing main contrib non-free
deb http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ testing/non-US main contrib non-free 
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian/ testing main contrib non-free 
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ testing/non-US main contrib non-free 


# deb http://ftp.de.debian.org/debian/ unstable main contrib non-free 
# deb http://ftp.de.debian.org/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free 
# deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ testing main contrib non-free  
# deb-src http://ftp.de.debian.org/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free


Ich hab das Original einfach nur auskommentiert. Die IP musst Du natürlich durch Deine richtige (von dem Computer mit dem Proxy) ersetzen.

So, jetzt machst Du an diesem anderen Rechner ein
apt-get update
. Dadurch wird der proxy auf dem Proxy-Rechner aktiviert, denn er wird um die sources gebeten, holt sie erstmalig und gibt sie weiter dahin, von wo sie angefordert wurden. Gleichzeitig behält er eine Kopie, die er dann dem nächsten geben kann, oder - ebenfalls durch eine andere sources.list - selber benutzt. Denn der Proxy hat ja mit Deinem apt zunächst mal nichts zu tun.
Du kannst eine genaue Kopie der /etc/apt/sources.list an Deine anderen Computer, auch an den ersten mit dem proxy weitergeben.

Wenn Du noch einen Haufen Sourcen in Deinem Rechner hast, kannst Du sie in den Cache des Proxy importieren und zwar so:

# apt-proxy-import -i /var/cache/apt/archives


Hmm, ich glaub, das war schon alles, wie meistens ziemlich einfach, wenn man es mal gemacht hat.

Um den Proxy brauchst Du Dich nun hoffentlich nicht mehr zu kümmern, mach Deine updates wie gewohnt.
Nur wenn Du mal neue Sourcen verwendest, dann bastelst Du nach selbem Schema éin wenig an der Konfiguration und den sources.list(s).

Also viel Spass mit apt-proxy


Nachsatz:
Ich arbeite nun seit ein paar Tagen erfolgreich damit. Als ich jetzt ein neues Debian aufsetzte, dachte ich, schade um die schönen Inhalte. Also hab ich so ziemlich am Anfang den apt-proxy installiert und als er initialisiert war (durch ein apt-get update am zweiten Rechner) hab ich mal versuchsweise /var/cache/apt-proxy komplett in die andere Installation kopiert. Und siehe da, es ging.
In meiner nächsten Phase werde ich mal die /var/cache/apt-proxy auf eine eigene Partition legen und von den einzelnen Installationen (nach Initialisierung) einen symlink erstellen (dazu muss natürlich diese Partition jeweil rw gemounted sein). Das Ziel ist, den Inhalt des proxy nicht anrühren zu müssen, oder gar zu löschen, aber ihn von jeder Partition mit einem Debian/Kanotix oder sonsteinem verwenden zu können. (ich installiere recht oft was neues, jetzt vielleicht noch öfter?)

So, nochmal ein Nachtrag:
Mit dem cache des proxy auf einer eigenen Partition hat es prima geklappt.
Gerade jetzt mache ich ein dist-upgrade eines zweiten Computers, der diesen Cache verwendet. Der weiss natürlich gar nichts davon, denn er greift ja lediglich auf den apt-proxy des laufenden Systems auf diesem ersten Computer zu. Selbst der apt-proxy weiss ja nichts davon, er wird nur über einen Symlink gelenkt.

Ich habe schlicht auf eine leere Partition eine Kopie des apt-proxy Ordners aus /var/cache kopiert. Dann habe ich (vorsichtshalber) das Original umbenannt und die Partition mit dem cache fest in meine /etc/fstab (als /mnt/proxy) eingebunden. Dann (zunächst manuell) gemounted und einen symlink von /var/cache nach /mnt/proxy/apt-proxy gemacht. Ich mach sowas mit mc. Einfach auf der einen Seite in /var/cache sein, auf der anderen auf /mnt/proxy/apt-proxy und im Menü Datei Symlink anklicken. Dann wird schon der richtige automatisch angezeigt (klar erstmal gucken, ob es auch wirklich richtig ist) und auf ok angelegt. Beim nächsten boot sollte dann alles ok sein und das schöne ist, ich kann mehrere Debian/Kanotix/Knoppix oder sonstwelche, die Debian Sourcen verwenden, auf demselben Computer haben und alles was ich so installiere oder update, landet in meinem apt-proxy-cache.


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Löschungen:

Einrichten eines apt-proxy-servers



Wenn Du gern bastelst und oft neue Installationen machst, oder wenn Du einfach mehrere Computer mit Debian-Paketen versorgen möchtest, solltest Du über einen apt-proxy-server nachdenken.

Er ist sehr leicht zu installieren, wenn man weiss wie...und er spart Dir eine Menge Zeit, schon bei zwei Computern. Denn ein paar zig Megabyte zwischen zwei Computern im Netzwerk sind schnell übertragen.

Dieser Server ist eigentlich ein Script, die neue Version ist in Python geschrieben. Es wird ein Cache angelegt, in dem die Programme zwischengelagert werden. Nach einer gewissen (einstellbaren) Zeit werden sie gelöscht. Wenn man das nicht will und genügend Festplattenplatz hat, dann nicht.

Du suchst Dir einen Computer in Deinem Netzwerk aus und installierst den apt-proxy-server. Die neueste Version ist seit heute in Sid. Runterladen kannst Du sie von nun mit apt-get install apt-proxy


Jetzt editierst Du die Konfigurationsdatei in /etc/apt-proxy. (Nach einem Editieren machtst Du (als root natürlich) /etc/init.d/apt-proxy restart)


Alles was Du wirklich brauchst ist das:

:code:[debian]
backends = http://ftp.de.debian.org/debian
[debian-non-US]
backends = ::

Der Rest ist ganz interessant, aber im Grunde musst Du nichts ändern. Ah, doch! Da wo jetzt steht [debian-non-US] da stand vorher [non-US] und da klappte das non-US nicht.

So, wenn die apt-proxy.config nun fertig ist, machst Du am besten erstmal an einem der anderen Computer eine neue /etc/apt/sources.list,
und die sieht so aus:

:code:deb http://192.168.x.xxx:9999/debian/ unstable main contrib non-free
deb http://192.168.2.xxx:9999/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian/ unstable main contrib non-free
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free
deb http://192.168.x.xxx:9999/debian/ testing main contrib non-free
deb http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ testing/non-US main contrib non-free
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian/ testing main contrib non-free
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ testing/non-US main contrib non-free


# deb http://ftp.de.debian.org/debian/ unstable main contrib non-free
# deb http://ftp.de.debian.org/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free
# deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ testing main contrib non-free
# deb-src http://ftp.de.debian.org/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free:code:

Ich hab dasn Original einfach nur auskommentiert. Die IP musst Du natürlich durch Deine richtige (von dem Computer mit dem Proxy) ersetzen.

So, jetzt machst Du an diesem anderen Rechner ein apt-get update. Dadurch wird der proxy auf dem Proxy-Rechner aktiviert, denn er wird um die sources gebeten, holt sie erstmalig und gibt sie weiter dahin, von wo sie angefordert wurden. Gleichzeitig behält er eine Kopie, die er dann dem nächsten geben kann, oder - ebenfalls durch eine andere sources.list - selber benutzt. Denn der Proxy hat ja mit Deinem apt zunächst mal nichts zu tun.
Du kannst eine genaue Kopie der /etc/apt/sources.list an Deine anderen Computer, auch an den ersten mit dem proxy weitergeben.

Wenn Du noch einen Haufen Sourcen in Deinem Rechner hast, kannst Du sie in den Cache des Proxy importieren und zwar so:

:code:# apt-proxy-import -i /var/cache/apt/archives:code:

Hmm, ich glaub, das war schon alles, wie meistens ziemlich einfach, wenn man es mal gemacht hat.

Um den Proxy brauchst Du Dich nun hoffentlich nicht mehr zu kümmern, mach Deine updates wie gewohnt.
Nur wenn Du mal neue Sourcen verwendest, dann bastelst Du nach selbem Schema éin wenig an der Konfiguration und den sources.list(s).

Also viel Spass mit apt-proxy


Nachsatz: Ich arbeite nun seit ein paar Tagen erfolgreich damit. Als ich jetzt ein neues Debian aufsetzte, dachte ich, schade um die schönen Inhalte. Also hab ich so ziemlich am Anfang den apt-proxy installiert und als er initialisiert war (durch ein apt-get update am zweiten Rechner) hab ich mal versuchsweise /var/cache/apt-proxy komplett in die andere Installation kopiert. Und siehe da, es ging.
In meiner nächsten Phase werde ich mal die /var/cache/apt-proxy auf eine eigene Partition legen und von den einzelnen Installationen (nach Initialisierung) einen symlink erstellen (dazu muss natürlich diese Partition jeweil rw gemounted sein). Das Ziel ist, den Inhalt des proxy nicht anrühren zu müssen, oder gar zu löschen, aber ihn von jeder Partition mit einem Debian/Kanotix oder sonsteinem verwenden zu können. (ich installiere recht oft was neues, jetzt vielleicht noch öfter?)

So, nochmal ein Nachtrag: Mit dem cache des proxy auf einer eigenen Partition hat es prima geklappt.
Gerade jetzt mache ich ein dist-upgrade eines zweiten Computers, der diesen Cache verwendet. Der weiss natürlich gar nichts davon, denn er greift ja lediglich auf den apt-proxy des laufenden Systems auf diesem ersten Computer zu. Selbst der apt-proxy weiss ja nichts davon, er wird nur über einen Symlink gelenkt.

Ich habe schlicht auf eine leere Partition eine Kopie des apt-proxy Ordners aus /var/cache kopiert. Dann habe ich (vorsichtshalber) das Original umbenannt und die Partition mit dem cache fest in meine /etc/fstab (als /mnt/proxy) eingebunden. Dann (zunächst manuell) gemounted und einen symlink von /var/cache nach /mnt/proxy/apt-proxy gemacht. Ich mach sowas mit mc. Einfach auf der einen Seite in /var/cache sein, auf der anderen auf /mnt/proxy/apt-proxy und im Menü Datei Symlink anklicken. Dann wird schon der richtige automatisch angezeigt (klar erstmal gucken, ob es auch wirklich richtig ist) und auf ok angelegt. Beim nächsten boot sollte dann alles ok sein und das schöne ist, ich kann mehrere Debian/Kanotix/Knoppix oder sonstwelche, die Debian Sourcen verwenden, auf demselben Computer haben und alles was ich so installiere oder update, landet in meinem apt-proxy-cache.

:gb: AptProxyServerEN



älteste bekannte Version dieser Seite wurde bearbeitet am 2005-04-10 11:22:49 von RoEn [ ]

Einrichten eines apt-proxy-servers



Wenn Du gern bastelst und oft neue Installationen machst, oder wenn Du einfach mehrere Computer mit Debian-Paketen versorgen möchtest, solltest Du über einen apt-proxy-server nachdenken.

Er ist sehr leicht zu installieren, wenn man weiss wie...und er spart Dir eine Menge Zeit, schon bei zwei Computern. Denn ein paar zig Megabyte zwischen zwei Computern im Netzwerk sind schnell übertragen.

Dieser Server ist eigentlich ein Script, die neue Version ist in Python geschrieben. Es wird ein Cache angelegt, in dem die Programme zwischengelagert werden. Nach einer gewissen (einstellbaren) Zeit werden sie gelöscht. Wenn man das nicht will und genügend Festplattenplatz hat, dann nicht.

Du suchst Dir einen Computer in Deinem Netzwerk aus und installierst den apt-proxy-server. Die neueste Version ist seit heute in Sid. Runterladen kannst Du sie von nun mit apt-get install apt-proxy


Jetzt editierst Du die Konfigurationsdatei in /etc/apt-proxy. (Nach einem Editieren machtst Du (als root natürlich) /etc/init.d/apt-proxy restart)


Alles was Du wirklich brauchst ist das:

:code:[debian]
backends = http://ftp.de.debian.org/debian
[debian-non-US]
backends = ::

Der Rest ist ganz interessant, aber im Grunde musst Du nichts ändern. Ah, doch! Da wo jetzt steht [debian-non-US] da stand vorher [non-US] und da klappte das non-US nicht.

So, wenn die apt-proxy.config nun fertig ist, machst Du am besten erstmal an einem der anderen Computer eine neue /etc/apt/sources.list,
und die sieht so aus:

:code:deb http://192.168.x.xxx:9999/debian/ unstable main contrib non-free
deb http://192.168.2.xxx:9999/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian/ unstable main contrib non-free
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free
deb http://192.168.x.xxx:9999/debian/ testing main contrib non-free
deb http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ testing/non-US main contrib non-free
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian/ testing main contrib non-free
deb-src http://192.168.x.xxx:9999/debian-non-US/ testing/non-US main contrib non-free


# deb http://ftp.de.debian.org/debian/ unstable main contrib non-free
# deb http://ftp.de.debian.org/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free
# deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ testing main contrib non-free
# deb-src http://ftp.de.debian.org/debian-non-US/ unstable/non-US main contrib non-free:code:

Ich hab dasn Original einfach nur auskommentiert. Die IP musst Du natürlich durch Deine richtige (von dem Computer mit dem Proxy) ersetzen.

So, jetzt machst Du an diesem anderen Rechner ein apt-get update. Dadurch wird der proxy auf dem Proxy-Rechner aktiviert, denn er wird um die sources gebeten, holt sie erstmalig und gibt sie weiter dahin, von wo sie angefordert wurden. Gleichzeitig behält er eine Kopie, die er dann dem nächsten geben kann, oder - ebenfalls durch eine andere sources.list - selber benutzt. Denn der Proxy hat ja mit Deinem apt zunächst mal nichts zu tun.
Du kannst eine genaue Kopie der /etc/apt/sources.list an Deine anderen Computer, auch an den ersten mit dem proxy weitergeben.

Wenn Du noch einen Haufen Sourcen in Deinem Rechner hast, kannst Du sie in den Cache des Proxy importieren und zwar so:

:code:# apt-proxy-import -i /var/cache/apt/archives:code:

Hmm, ich glaub, das war schon alles, wie meistens ziemlich einfach, wenn man es mal gemacht hat.

Um den Proxy brauchst Du Dich nun hoffentlich nicht mehr zu kümmern, mach Deine updates wie gewohnt.
Nur wenn Du mal neue Sourcen verwendest, dann bastelst Du nach selbem Schema éin wenig an der Konfiguration und den sources.list(s).

Also viel Spass mit apt-proxy


Nachsatz: Ich arbeite nun seit ein paar Tagen erfolgreich damit. Als ich jetzt ein neues Debian aufsetzte, dachte ich, schade um die schönen Inhalte. Also hab ich so ziemlich am Anfang den apt-proxy installiert und als er initialisiert war (durch ein apt-get update am zweiten Rechner) hab ich mal versuchsweise /var/cache/apt-proxy komplett in die andere Installation kopiert. Und siehe da, es ging.
In meiner nächsten Phase werde ich mal die /var/cache/apt-proxy auf eine eigene Partition legen und von den einzelnen Installationen (nach Initialisierung) einen symlink erstellen (dazu muss natürlich diese Partition jeweil rw gemounted sein). Das Ziel ist, den Inhalt des proxy nicht anrühren zu müssen, oder gar zu löschen, aber ihn von jeder Partition mit einem Debian/Kanotix oder sonsteinem verwenden zu können. (ich installiere recht oft was neues, jetzt vielleicht noch öfter?)

So, nochmal ein Nachtrag: Mit dem cache des proxy auf einer eigenen Partition hat es prima geklappt.
Gerade jetzt mache ich ein dist-upgrade eines zweiten Computers, der diesen Cache verwendet. Der weiss natürlich gar nichts davon, denn er greift ja lediglich auf den apt-proxy des laufenden Systems auf diesem ersten Computer zu. Selbst der apt-proxy weiss ja nichts davon, er wird nur über einen Symlink gelenkt.

Ich habe schlicht auf eine leere Partition eine Kopie des apt-proxy Ordners aus /var/cache kopiert. Dann habe ich (vorsichtshalber) das Original umbenannt und die Partition mit dem cache fest in meine /etc/fstab (als /mnt/proxy) eingebunden. Dann (zunächst manuell) gemounted und einen symlink von /var/cache nach /mnt/proxy/apt-proxy gemacht. Ich mach sowas mit mc. Einfach auf der einen Seite in /var/cache sein, auf der anderen auf /mnt/proxy/apt-proxy und im Menü Datei Symlink anklicken. Dann wird schon der richtige automatisch angezeigt (klar erstmal gucken, ob es auch wirklich richtig ist) und auf ok angelegt. Beim nächsten boot sollte dann alles ok sein und das schöne ist, ich kann mehrere Debian/Kanotix/Knoppix oder sonstwelche, die Debian Sourcen verwenden, auf demselben Computer haben und alles was ich so installiere oder update, landet in meinem apt-proxy-cache.

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